Der Klimawandel macht der Stadt zu schaffen und beschäftigt die Bevölkerung neben Themen wie Wohnen, Verkehr, Kosten und Sicherheit. In dieser Serie zeigen wir, welche Lösungsvorschläge die Zürcher Parteien haben. Teil 4: Umwelt und Klima.
Wie ökologisch ist der Brauch mit den Weihnachtsbäumen? Grün Stadt Zürich verkauft Exemplare frisch aus dem Stadtwald, und sogar eingetopfte Bäume, die mehrjährig zum Einsatz kommen können.
Obwohl die CO₂-Emissionen auf Stadtgebiet im letzten Jahr reduziert werden konnten, rückt das Klimaziel Netto-Null bis 2040 in weite Ferne. Schuld daran ist insbesondere die Flugfreude der Bevölkerung, wie ein neuer Bericht des Zürcher Stadtrats zeigt.
Die Stadthausanlage am Bürkliplatz glänzt nach dem Umbau mit einem neuen Kiosk und vier zusätzlichen Bäumen. Augenfällig ist aber vor allem die weitgehend versiegelte Betonfläche.
Der Klimawandel trifft die Schweiz stark – Städte wie Zürich sind besonders betroffen. Neue Szenarien der ETH Zürich und Meteo Schweiz zeigen, wie sich die Stadt verändern könnte. Die sechs wichtigsten Erkenntnisse im Überblick.
Die Pensionskasse Stadt Zürich steigt demnächst aus Fracking-Investitionen aus und verschärft ihre Klimastrategie. Die BVK hingegen mauert weiter: Keine Transparenz, kein Kurswechsel – obwohl Milliarden an Vorsorgegeldern von Kantonsangestellten im Spiel sind.
Am 28. September entscheidet die Stimmbevölkerung des Kantons Zürich über die Änderung des Energiegesetzes – und damit auch über das Klimaziel Netto-Null bis 2040. Welche Auswirkungen ein Scheitern an der Urne für die Stadt haben könnte, erklärt die Klimaexpertin Denise Fussen im Interview.
In der Schweiz fliegen immer mehr Menschen, und auch das Fleischangebot wächst. Anthony Patt, Professor für Klimapolitik an der ETH Zürich, erklärt, warum individueller Verzicht wenig bewirkt und wie politische Rahmenbedingungen das Verhalten verändern können.
Der Zürichsee steht unter Druck: Invasive Arten wie die Quaggamuschel und der Klimawandel verändern das ökologische Gleichgewicht. Gewässerforscher Thomas Müller erklärt im Interview die Folgen für Tiere, Pflanzen und Badegäste.
Ein grosser Teil des Solarpotenzials auf den Zürcher Hausdächern ist ungenutzt. Mit lokalen Elektrizitätsgemeinschaften will die Stadt ab 2026 mehr Dächer mit Photovoltaik bestücken. Nachbar:innen sollen den Strom unter sich verkaufen können.
Zürich bekommt einen «Weltacker». Auf einem ehemaligen Fussballfeld im Kreis 12 entsteht ein neues Bildungsangebot, das Kindern unser Ernährungssystem näherbringen soll.
Die Stadt Zürich weiss, wie sie die Velovorzugsroute vom motorisierten Verkehr befreien könnte – setzt die eigenen Konzepte aber nicht um. So wird es schwierig mit der Velostadt. Ein Kommentar.
Am Donnerstag, 22. Mai, eröffnet Stadträtin Simone Brander den Stadttunnel. Dieser ermöglicht eine zügige Unterquerung des Hauptbahnhofs mit dem Velo und ist der schnellste Weg zu den Gleisen.
In Altstetten pflanzt das Start-up «UMAMI» Microgreens auf Regalen statt auf Feldern. Henri Rinder ist für die Betreuung der Gastronomiekund:innen zuständig.
Die Initiative «JA zum fairen Parkplatzkompromiss» lehnt sich gegen die Stadtklima-Initiativen auf. Ein Spaziergang mit der Mitinitiantin Karin Weyermann von der Mitte und der SP-Gemeinderätin Anna Graff in der Gegenposition.
In der Stadt wurde am Mittwoch die Verkehrswende-Initiative lanciert. Dahinter steht ein Bündnis aus Lokalpolitiker:innen, Gewerbevertreter:innen, Aktivist:innen und Kulturschaffenden.
Mit dem Buch «What do we want?» melden sich Klimaaktivist:in Cyrill Hermann und der Klimastreik zurück. Das Ziel: Den Klimastreik intersektionaler machen, globale Zusammenarbeit stärken und die Bevölkerung wieder für den Klimastreik begeistern.
Dank der Digitalisierung nutzen wir unsere Ressourcen effizienter und können so die Umweltkrisen bekämpfen – leider stimmt das nicht ganz. Wie kann Digitalisierung wirklich nachhaltig sein? Degrowth zeigt Lösungswege auf. Ein Gastbeitrag.
Die Zürcher Meeresschutzorganisation «KYMA» fordert mit einer Petition strengere Regeln für Konzerne mit Sitz in der Schweiz. Bekannt wurden die Klimaschützer:innen mit einer Kunstaktion, bei der sie einen Pottwal nach Zürich brachten.
Wirtschaftswachstum gleich Wohlstand und Stabilität. Aber was, wenn die Wirtschaft nicht mehr genügend wächst? Mit diesem Dilemma sehen wir uns zunehmend konfrontiert. Laut unserer Gastautorin zeigt Degrowth den Ausweg.
Die Vorstellung, dass die Wirtschaft kontinuierlich wachsen muss, um Wohlstand zu gewährleisten, ist politisch und gesellschaftlich weit verbreitet. Tatsächlich zeigt aber die Forschung: Ab einem gewissen Lebensniveau steigt die subjektive Zufriedenheit nicht weiter an.
Das Konzept Degrowth will ein gutes Leben für alle, ohne dass die Lebensgrundlagen für das Wirtschaftswachstum zerstört werden. Doch wie soll das gehen?
Während in Zürich sowohl die Coiffeursalons als auch die Zero Waste Läden ums Überleben kämpfen, will eine Zürcherin im Kreis 4 genau diese Geschäftsmodelle kombinieren. Wie kann das funktionieren?