Der Zürcher Stadtrat will mehr gemeinnützigen Wohnraum schaffen und damit die Verdrängung bremsen. Das «Programm Wohnen» setzt auf Liegenschaftskäufe, schärfere Vergaberichtlinien und frühzeitige Quartierbegleitung.
Für eine Mieterin platzt der Traum einer neuen Wohnung, auf Instagram hagelt es Kritik an der Verwaltung. Nun äussert sich Wincasa selbst zu den Vorwürfen, Experten ordnen das Vorgehen ein.
Die Themen Wohnen, Verkehr und Lebensunterhaltungskosten sorgen die Stadt, ebenso wie Fragen zu Sicherheit und Klimawandel. In dieser Serie zeigen wir, wie die Parteien die Probleme lösen wollen. Teil 1: die Wohnkrise.
Etappensieg für die Zürcher «Sugus»-Mietenden: Das Mietgericht erklärt die Kündigungen für ungültig. Ein Mieter warnt im Interview, dass der psychische Druck und die Ungewissheit trotz dreijähriger Kündigungsfrist bestehen bleiben würden.
Der Zürcher Gemeinderat will, dass Genossenschaften künftig einen Teil von neu gebauten Wohnungen auf städtischem Boden auch für Nichtmitgliedern ausschreiben. Der Präsident der Wohnbaugenossenschaften sieht potenzielle Konflikte mit den Belegungsvorschriften.
Përparim Avdili könnte das perfekte Aushängeschild der Linken sein: Einwandererkind, Arbeiterklasse, Mieter. Doch er will für die FDP Zürichs Stadtpräsident werden. Ein Porträt über einen Getriebenen, der gegen Klischees, politische Gegner:innen und die Skepsis in den eigenen Reihen kämpft.
Die Lage auf dem Zürcher Immobilienmarkt belastet die Unternehmen. Warum sich der Gewerbeverband dennoch nicht den linken Forderungen anschliessen will, erklärt Präsidentin Nicole Barandun im Interview.
Der Referenzzinssatz wurde im vergangenen Jahr gleich zweimal gesenkt. Doch grosse Zürcher Immobilienbesitzer:innen geben die Senkung nicht automatisch an die Mieter:innen weiter. Was braucht es für eine Mietzinsreduktion?
Direkt an der Langstrasse richtet sich eine neue Liegenschaft an gutverdienende Singles und Paare ohne Kinder. Hinter dem Neubauprojekt steckt ein Familienunternehmen, das im Quartier und in der Zürcher Gastronomieszene fest verankert ist.
Seit über 150 Jahren prägen Juden:Jüdinnen Quartiere wie Aussersihl und Wiedikon. Doch die Wohnkrise macht das Leben dort zunehmend unerschwinglich – mit Folgen für die religiöse Praxis, etwa den Fussweg zur Synagoge an Schabbat.
Das Neu-Unternehmen Helvetia+Baloise macht den grossen Playern UBS und Swiss Life in Sachen Immobilien Konkurrenz. Während Grossunternehmen den Markt dominieren, schrumpft der Besitzanteil von Privatpersonen von Jahr zu Jahr.
Zum ersten Mal in der Geschichte der städtischen Bevölkerungsbefragung wird das Wohnen als Problem Nummer eins genannt. Das sind sechs spannende Erkenntnisse aus der aktuellen Umfrage.
Am Zürcher Seebecken sind mehrere grosse Gebäude nur teilweise belegt oder seit Jahren gänzlich ungenutzt. Die Situation sei Ausdruck eines grösseren Wandels in der Arbeitswelt, sagt ein Experte.
Im laufenden Jahr hat die Stadt Zürich ihr Budget für Landkäufe nur zur Hälfte ausgegeben. Trotzdem fordert die SP für 2026 gleich viel Geld. Die FDP hingegen will «nicht zwingend notwendige» Ausgaben verhindern. Hier kommen die vier drängendsten Fragen zur Drittelsziel-Debatte.
Alle Mieter:innen der Manessestrasse 101 in Wiedikon haben die Kündigung erhalten. Der Eigentümer plant an der Adresse einen Ersatzneubau. Eine Bewohnerin, die auf die günstige Miete angewiesen ist, fürchtet die Verdrängung aus der Stadt.
Seit Anfang 2024 hat die Stadt Zürich insgesamt 13 Grundstücke erworben. Damit ist sie dem Drittelsziel ein Stück nähergekommen. Trotzdem werden Landkäufe für die Verantwortlichen schwierig bleiben: Ihre Hoffnung auf ein Vorkaufsrecht wurde Ende November zerschlagen.
In Wiedikon haben sich Mitglieder der Alternativen Liste zusammengetan, um gegen Business-Apartments vorzugehen. Quartierbewohner:innen können sich auf Spaziergängen austauschen und mehr über die Entwicklungen erfahren.
Zahlreiche Plattformen machen Geld aus der Zürcher Wohnkrise. Dabei kassieren sie nicht nur von den Suchenden, auch das Inserieren kann teuer werden. Viele der grössten Schweizer Anbieter befinden sich dabei in der Hand der Swiss Marketplace Group.
Seit 14 Jahren betreibt Marianne Studer den Buchladen Duplikat im Kreis 3. Anfang 2027 ist damit Schluss. Das gesamte Haus wurde verkauft und wird von P&P Properties in Stockwerkeigentum umgewandelt.
In der Stadt Zürich entstehen bei Neubauten immer öfter Wohnungen im Stockwerkeigentum. Ein lukratives Geschäft für Immobilienfirmen – aber auch für private Anleger:innen, die ihre Eigentumswohnung an Dritte weitervermieten.
Die Anzahl Zweitwohnungen und Business-Apartments in der Stadt Zürich ist weiter angestiegen. Insbesondere in der Innenstadt wimmelt es nur so von kurzfristig vermieteten Wohnungen, wie neue Zahlen der Stadt zeigen.
Eine neue Liegenschaft an der Badenerstrasse sorgte im Februar für Aufsehen: Interessierte sollten ihre Preisvorstellungen für eine Monatsmiete abgeben, ohne zu wissen, was die Wohnungen wirklich kosten. Nun stehen die Mietpreise offiziell fest.
Zürich, Winterthur und Uster drängen darauf, Lausanne hat es und auch eine süddeutsche Stadt schwärmt davon: das Vorkaufsrecht. Zeit, sich vor der kommenden Abstimmung anzuschauen, wie es funktioniert und eingesetzt wird.
Sollen die Seebahn-Höfe im Kreis 4 durch einen Neubau ersetzt werden? Während Lisa Diggelmann durch den Abriss «endlich mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen» will, setzt Martin Rathgeb alles daran, die «schönsten Siedlungen der Stadt» zu bewahren. Ein Streitgespräch.
In einem Mehrfamilienhaus am Zürichberg kommt es zum Streit zwischen Mieter:innen und ihrem Vermieter – einem ehemaligen FDP-Kantonsrat. Nach einer erfolgreichen Mietzins-Anfechtung folgen acht Kündigungen.