Zürich gilt nach Genf als Hotspot für sexuell übertragbare Krankheiten. Nun weitet die Stadt auf Druck des Gemeinderats das Angebot von Gratis-Tests aus. Warum der Dermatologe Thomas Kündig diesen Schritt begrüsst, erklärt er im Interview.
Vom Eisbad bis zur Rotlichttherapie – Zürichs Wellness-Angebote sind teuer. Während einige Unternehmen versuchen, Erholung zugänglicher zu machen, treiben andere das Streben nach Langlebigkeit ins Extreme.
Die Ärztin und Psychiaterin Maja Hess ist Hauptrednerin der diesjährigen 1. Mai-Veranstaltung in Zürich. Im Interview erzählt sie, warum die Gier nach stetigem Wachstum uns krank macht.
Wer am Universitätsspital Zürich eine Samenprobe abgibt, muss mit heteronormativen Hilfsmitteln vorliebnehmen. Es ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie queere Männer in der Medizin das Nachsehen haben.
Jugendliche mit psychischen Problemen sollen in Zürich innert vier Wochen einen Therapieplatz bekommen. Dafür brauche es massiv mehr Unterstützung in der Ausbildung von Fachpersonal, betont Dagmar Pauli von der psychiatrischen Universitätsklinik. Die Verantwortung dürfe jetzt nicht auf die Kliniken abgewälzt werden.
Derzeit laufen schweizweit mehrere Pilotprojekte zur regulierten Cannabis-Abgabe. Doch nur in Zürich gibt es neben Apotheken als Abgabestellen auch Social Clubs, in denen man vor Ort kiffen kann. Max Donath ist Gründer von «The Chronic», einem der schweizweit ersten zehn dieser Clubs.
Im 21. Jahrhundert sind unseren Möglichkeiten für eine gesunde Lebensgestaltung kaum mehr Grenzen gesetzt. Bodyforming, Superfood, Gehirnjogging, Paleo-Diät: So heissen die Nachkommen, wenn sich die «machbare Gesundheit» mit der Eigenverantwortung paart. Ihr Sternzeichen? Selbstoptimierung.
«Wer einsam ist, wird schneller krank», sagen Studien. Dabei sind es nicht nur ältere Menschen, die unter dem Phänomen Einsamkeit leiden – auch junge Erwachsene fühlen sich oft einsam. Warum das so ist und was dagegen unternommen werden kann.
Die Gesundheitskosten explodieren – was tun? Tsüri.ch ging zusammen mit Expert*innen aus dem Gesundheitswesen dieser Frage bei einer Podiumsdiskussion auf den Grund.
Schon länger werden die Arbeitsbedingungen von Gewerkschaften und auch von den Pflegenden selber kritisiert. Wir haben zwei Betroffene und eine Arbeitgeberin zur Rede gestellt.
Krank arbeiten, unflexibler Schichtbetrieb und unterbesetzte Teams: «Held*innen der Krise» darüber, was ein halbes Jahr nach dem Ausbruch noch immer prekär ist – und wo jetzt gehandelt werden muss.
Lohnt sich die vegane Ernährung? «Ja», meint die stärkste Frau der Schweiz Nora Jäggi. In der Hiltl-Akademie trafen die Gewichtsstemmerin, Ernährungs*expertinnen und die Tsüri-Member letzten Mittwoch aufeinander. Dabei kam heraus: Wer sich vegan ernährt, wird nicht schwächer.
Lena* sitzt in ihrem Zimmer. Es ist Mittagszeit; vor wenigen Stunden drückte die Studentin im Vorlesungsraum noch die Schulbank. Dort verstand sie praktisch gar nichts und wenn sie sich in ihren eigenen vier Wänden umsieht, verspürt sie nur noch Panik – es ist ihr alles zu viel. Die heute 28-Jährige über das Leben mit einer bipolaren Störung und Depressionen.
Franzi hat ihre Zwillinge in der 11. Schwangerschaftswoche verloren. Sie findet: «Wieso traut man sich nicht, offen darüber zu sprechen? Wenn es doch so vielen Frauen widerfährt?»
Vier Flaschen Schnaps am Tag waren für ihn alltäglich, zehn Gramm Koks keine Seltenheit. Nach mehreren Entzügen ist es Jan* vor zweieinhalb Jahren gelungen, sich dauerhaft von der Abhängigkeit zu lösen. Im Gespräch erzählt er von seinen Erfahrungen und was ihn motiviert, clean zu bleiben.
Sie sprachen während je sieben Minuten über Krankheiten, Gesundheitskosten, Arbeitsbedingungen, Lobbyismus und eigene Erfahrungen – sieben Menschen, sieben verschiedene Blickwinkel zum Thema Gesundheit. Das war die Pitch-Night im Kosmos.
Es fing alles an mit einem kleinen roten Punkt. Nach einem Besuch beim Hausarzt stand fest: Der 6-jährige Urs hat Schuppenflechte. Der heute 45-Jährige über seine Hautkrankheit.
Mit einer Geschlechtskrankheit leben zu lernen, kann ein sehr langwieriger Prozess sein, den manche nie ganz zu Ende gehen können. Warum die gesellschaftliche Tabuisierung es so viel schwerer macht und warum reden hilft, erzählt Stephi, die in den letzten fünf Jahren gelernt hat, mit Genitalherpes zu leben.
Am Dienstag, 22. September starten wir unseren Fokusmonat Gesundheit mit der Pitch-Night im Kosmos: 7 spannende Redner*innen stehen auf der Bühne und bringen dir das Thema Gesundheit aus verschiedenen Perskeptiven näher. Hier liest du, warum du den Anlass auf keinen Fall verpassen solltest.
Er besuchte Online-Magersuchtsforen und nahm drei Jahre lang nur Reiswaffeln und Zitronenwasser zu sich. In Lebensgefahr beschliesst er schliesslich, dem Hungern ein Ende zu setzen. Eine Geschichte über den einst magersüchtigen und bulimiekranken Rico*, die auch die Frage aufwirft, weshalb die Sucht noch immer fälschlicherweise zuerst mit Frauen assoziiert wird.
«Hast du dich verletzt?», «Hattest du einen Unfall?», «Bist du betrunken?» Das sind Fragen, die mir die Menschen stellen, wenn sie mich durch die Zürcher Strassen laufen sehen. Das heutige Thema der Tabu-Serie: meine Gehbehinderung.
An der kommenden Pitch-Night «Perspektiven der Gesundheit» vom 22. September wird unter anderem auch Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly von Comparis auftreten. Wir haben ihn vorab zum Interview getroffen und mit ihm über steigende Gesundheitskosten, Zwei-Klassen-Medizin, dubiose Callcenter und kriminelle Versicherungsberater*innen gesprochen.
Jahrelang nahm Diana* in Form der Antibabypille Hormone zu sich. Damit ist jetzt Schluss. Die heute 23-Jährige spricht mit Tsüri.ch offen über die negativen Auswirkungen der Pille auf Körper und Psyche.
Der kommende Fokusmonat «Gesundheit» umfasst ein vielschichtiges Thema. In einer grossen Umfrage wollten wir wissen, welche Drogen die Tsüri-Community konsumiert, wie sportlich sie ist und welche Gebiete wir behandeln sollen. Von Tabus bis zu lustigen Facts – das sind die Ergebnisse der Umfrage.