Während die Zürcher Regierung im Fall der «Sugus-Häuser» lautstark den Schutz der Mieter:innen verteidigte, kündigte eine Stiftung der Stadt 20 Mietparteien im Kreis 3. Grund dafür sei eine «umfassende Sanierung».
Vor knapp 25 Jahren wurde der Idaplatz im Kreis 3 aufgehübscht. Zu dieser Zeit übernahm auch «Bimi» den Smoking Kiosk. Ihm bereiten die Veränderungen im Quartier keine Sorgen.
Eine Immobilienfirma mit Sitz im Kanton Zug kauft eine Liegenschaft im Kreis 3, kündigt allen Mietparteien und vermietet die leerstehenden Wohnungen für mehr als das Dreifache. Und das, obwohl das Haus in einem denkbar schlechten Zustand ist.
Die Medien nannten ihn einst den Krawall-Monopolisten des Landes, heute ist er das Gesicht des Zürcher Mieterinnen- und Mieterverbands. Walter Angst tritt nach 21 Jahren aus dem Gemeinderat zurück.
Die Credit Suisse will in der Siedlung Heuried-Küngenmatt in Wiedikon mehr als hundert Wohnungen abreissen. Doch mit einer Petition von Bewohnenden, Vereinen und Verbänden formiert sich Widerstand.
An der Zurlindenstrasse in Zürich steht ein Haus für 11,1 Millionen Franken zum Verkauf. Von besorgten Mieter:innen, schweigenden Eigentümern und einem Hausbesitzer, der für faires Eigentum plädiert.
Im Kreis 3 steht ein Haus mit zehn Wohnungen für über 11 Millionen zum Verkauf. Für Immobilienexpertin Karin Weissenberger ist der Fall klar: Kostengünstige Mieten sind bei solchen Preisen nicht möglich. Ein Gespräch über faires Vermieten und Eigentum.
Zwei Zürcher Gastronomen wollen an der Bertastrasse 6 ein Boulevard-Café eröffnen. Dass die Stadt Zürich dafür durchgehende Öffnungszeiten bewilligt hat, ist für die Bewohner:innen unverständlich. Es formiert sich Widerstand – fünf Rekurse wurden eingereicht.
In der Gastroreihe «12 Kreise, 12 Beizen» besucht Tsüri.ch jeden Monat eine Quartierbeiz in einem anderen Kreis: Im Kreis 3 stehen wir zuerst vor verschlossenen Türen und müssen spontan auf das Bahnhöfli Wiedikon ausweichen.