Weil das Quartierzentrum über den Winter wegen Umbauarbeiten geschlossen bleibt, befürchten Anwohner:innen, dass sich die Situation auf der Bäckeranlage zuspitzen könnte. Dabei stand ein Pop-up mit Containern gar kurzzeitig zur Diskussion.
«Die Oski Kuhn Bäckerei steht kurz vor dem Aus.» Diese Schlagzeile führte Anfang Juli zu einem Aufschrei unter Stadtzürcher:innen. Wie steht es zwei Monate später um die Traditionsbäckerei am Lochergut?
Die La Ola Bar schliesst Ende des Jahres ihre Türen für immer. Der 72-jährige Barbesitzer Silvio Margadant verabschiedet sich in den Ruhestand und blickt dabei auf zwei Jahrzehnte an der Sihlfeldstrasse zurück.
Eine ausgeschriebene 2-Zimmer-Wohnung kostet nach dem Mieter:innenwechsel fast 1000 Franken mehr. Die Eigentümerin begründet es mit einer sanften Renovation, der Mieterinnen- und Mieterverband warnt vor Abzockerei.
Es war eines der Themen, das im letzten Sommer während mehrerer Wochen die Schlagzeilen dominierte: Weit über die Stadtgrenzen hinaus berichteten Medien über die Bäckeranlage im Kreis 4 – Auslöser war eine Recherche auf Tsüri.ch.
Die vier Häuser am Ende der Brauerstrasse im Kreis 4 fallen auf. Wo früher SBB-Mitarbeitende wohnten, leben auch heute noch Arbeiter:innen. Was viele nicht wissen: Dank einer Tramlinie, sind die Bauten noch nicht der Aufwertung zum Opfer gefallen.
Eigentlich soll alles beim Alten bleiben, nur eben ein paar Strassen weiter. Andy Bleiker hat einen neuen Laden für sein Fischereigeschäft gefunden. Ein Besuch auf einer Baustelle, die bald zum neuen Treffpunkt für Angler:innen und Fischerei-Enthusiast:innen werden wird.
Inmitten des Weihnachtstrubels gibt es auch in Zürich eine Welt, die oft übersehen wird. Hier ist Schwester Ariane, die sich um die Vergessenen kümmert. Unterwegs mit einer Nonne, die ihr Leben den Menschen am Rand der Gesellschaft widmet.
Die Bäckeranlage in Zürich steht seit einem Monat im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Die Rede ist von Zuständen, die der offenen Drogenszene der 90er-Jahre gleichen sollen. Was muss passieren, damit das System nicht gänzlich zusammenbricht? Thilo Beck, Chefpsychiater einer der führenden suchtmedizinischen Institutionen, ordnet ein.
Knapp ein Jahr nachdem eine zentrale Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenabhängige im Kreis 4 geschlossen hat, verlagert sich der Konsum zunehmend in die Öffentlichkeit. Die Polizei reagiert mit Repression. Eine gefährliche Situation, sagt der Psychiater Thilo Beck. Doch die Stadt tut sich schwer, eine Lösung zu finden.
Ein Haus am Helvetiaplatz für 12 Millionen, eine nachlässige Verwaltung und ein Eigentümer, der fernab in seinem Schloss lebt. Eine Stadtzürcher Immobiliengeschichte, die beispielhaft für eine Systemkrise steht.
Seit 33 Jahren führt Andy Bleiker seinen Fischerladen im Zürcher Langstrassenquartier, den es seit 100 Jahren gibt. Nun wird das Gebäude abgerissen. Alle Bewohner:innen, ein Restaurant und «Andy’s Fishershop» müssen raus. Was bleibt, ist Wut, Ratlosigkeit und der Wille, sich mit allen Mitteln gegen den Rausschmiss zu wehren.
Mehr als sein halbes Leben hat Michele Scrocca in seinem Schuhreparatur- und Schlüsselgeschäft an der Sihlfeldstrasse 113 verbracht. Nun muss der 72-Jährige nach 40 Jahren ausziehen. Das Haus weicht einem Neubau und wird im Herbst nächsten Jahres abgerissen.
Im Club eine Pille kaufen und diese testen lassen? Das soll bald möglich sein. Die Stadt Zürich plant den Ausbau ihres bisherigen Drug-Checking-Angebots. Bereits ab nächsten Sommer sollen Konsument:innen am Wochenende direkt an der Langstrasse ihre Substanzen testen lassen können.
In der Gastroreihe «12 Kreise, 12 Beizen» besucht Tsüri.ch jeden Monat eine Quartierbeiz in einem anderen Kreis: Seit über 30 Jahren führt die Wirtin Marianne Kuhn den Eisenhof im Kreis 5. Weil sie den Vegis ja nicht nur eine Rösti vorsetzen könne, bietet sie mittlerweile sogar vegetarische Seitan Cordon bleus an.
In der Gastroreihe «12 Kreise, 12 Beizen» besucht Tsüri.ch jeden Monat eine Quartierbeiz in einem anderen Kreis. Im Kreis 4 führt die Reihe ins Penalty mit seinem Wirt, wie aus dem Bilderbuch, der pro Tag bis zu 100 Cordons bleus verkauft.
Im «El Papi» gibt es Würste, die im Treppenhaus gebraten werden und hartgekochte Aromat-Eier. Im zweiten Teil unserer losen Spunten-Serie besuchen wir das Lokal gleich an der Piazza Cella.
Im Werkhof bekommst du die billigsten Spaghettis der Stadt. Wir haben für dich das Restaurant an der Brauerstrasse besucht. Teil eins unserer losen Spunten-Serie.