Im Kanton Zürich rückt die Polizei rund 20 Mal am Tag wegen familiärer Streitereien oder häuslicher Gewalt aus. In dieser Serie zeigen wir, wie die Parteien mit den grössten Sorgen der Bevölkerung umgehen wollen. Teil 5: Sicherheit und häusliche Gewalt.
Am 30. August 2021 wurde Roger «Nzoy» Wilhelm von der Polizei erschossen. Neue, detaillierte Analysen stellen die ursprünglichen Ermittlungen infrage und werfen ein kritisches Licht auf das Handeln der Polizei.
In Zürich trafen am 8. März feministische Forderungen auf staatliche Repression. Während offiziell keine Verletzten registriert wurden, musste das Sanitätskollektiv Zürich Personen mit Prellungen und Platzwunden behandeln.
Der Dokumentarfilm «Revier» feiert Premiere am Locarno Filmfestival. Es ist das Erstlingswerk des 25-jährigen Regisseurs und Studenten Felix Scherrer, das auch für den Nachwuchspreis nominiert ist.
Recherchen von Tsüri.ch deuten darauf hin, dass die Zürcher Stadtpolizei Gesichtserkennungssoftware verwendet. Martin Steiger, Anwalt für Recht im digitalen Raum, überrascht das nicht.
Wer an unbewilligten Demonstrationen teilnimmt, kann in Zürich gebüsst werden. Wie die Polizei einen Demonstranten im Nachgang identifiziert hat, lässt den Verdacht aufkommen, dass mit einer Gesichtserkennungssoftware gearbeitet wird.
Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich posieren in den sozialen Medien mit Symbolen, die auch von Rechtsextremen genutzt werden. Das Ausmass erschreckt selbst Expert:innen. Die Polizei weicht aus.
Diverse Politiker:innen decken Stadträtin Karin Rykart mit Kritik ein. Das eigentliche Problem sieht Redaktorin Lara Blatter aber nicht in der Sicherheitsvorsteherin selbst, sondern am Departement, das von patriarchalen Strukturen geprägt ist. Ein Kommentar.
Die grüne Stadträtin wird von allen Seiten mit Kritik eingedeckt – selbst von den Linken und aus der eigenen Partei. Das ist neu. Es fehle an Gestaltungswille und Durchsetzungskraft. Karin Rykart selbst sieht dies anders: «Natürlich habe ich Visionen.»
Alle zwei Wochen stirbt in der Schweiz eine Person an häuslicher Gewalt. Aktivist:innen aus Zürich haben sich während der Pandemie zusammengetan und bieten seit einem Jahr die Hotline «Telefon gegen Gewalt» an. Anrufen können alle, die Gewalt erfahren.