Die erste Velovorzugsroute Zürichs sollte ein Vorzeigeprojekt sein. Heute ist sie ein Schleichweg für Autos und ein Risiko für Velofahrende. Statt auf Sofortmassnahmen setzt die Stadt auf diese vier Schritte.
Solange die Velovorzugsrouten nicht autofrei sind, gilt auf ihnen Tempo 30. Dies wird von Autos aber oft nicht eingehalten. Doch die Stadt greift erst ein, wenn es Beschwerden gibt.
Die Stadt Zürich weiss, wie sie die Velovorzugsroute vom motorisierten Verkehr befreien könnte – setzt die eigenen Konzepte aber nicht um. So wird es schwierig mit der Velostadt. Ein Kommentar.
Seit mehr als zehn Jahren setzt Zürich zunehmend auf Lichtsignale für Velos, um den Veloverkehr sicherer zu gestalten. Für klare Aussagen fehlt jedoch bislang die Datenlage.
Am Donnerstag, 22. Mai, eröffnet Stadträtin Simone Brander den Stadttunnel. Dieser ermöglicht eine zügige Unterquerung des Hauptbahnhofs mit dem Velo und ist der schnellste Weg zu den Gleisen.
Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass die Stadtzürcher Stimmbevölkerung mit über 70 Prozent für die Velovorzugsrouten gestimmt hat. Viel wurde seither über deren Ausbau debattiert und diskutiert. Doch wo werden sie umgesetzt? Ein Überblick.
Trotz steigender Bevölkerungszahlen verzeichnet die Stadt Zürich weniger Unfälle, Verletzte und Schwerverletzte, aber deutlich mehr Tote. Ein Verkehrsexperte ordnet die Trends ein.
Im Rahmen der Rad-WM werden in Zürich kilometerweise Strassen für Autos gesperrt. Im Alltag jedoch stehe das Velo nach wie vor auf verlorenem Posten da, schreibt unser Kolumnist Thomas Hug.
Am Samstag fahren über 300 Fahrer:innen beim VIVI Zuricrit durch Zürich. Unter ihnen auch gestandene Tour de France-Etappensieger. Wir haben mit dem deutschen Profi John Degenkolb gesprochen.
Eine Woche, vier Tramunfälle und drei Todesopfer in Zürich – erneut ist die Diskussion um den Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen entfacht. Die aktuelle Statistik zeigt: Zwar gab es im letzten Jahr weniger Unfälle, doch die Zahl der Schwerverletzten stieg.
Mit separierten Radwegen könnte die Sicherheit von Velofahrenden erhöht werden. Doch bei den meisten Strecken sei das nicht umsetzbar, sagt Stadträtin Simone Brander. Wie das Tiefbauamt trotzdem die Velovorzugsroute umsetzen will, erklärte sie an der jährlichen Medienkonferenz.
Alle Augen waren an diesem Freitag auf die Critical Mass gerichtet. Wie wird die Polizei auf die Velofahrer:innen reagieren? Der Wasserwerfer kam nicht zum Einsatz, dafür verteilte die Polizei grosszügig Verzeigungen und machte Fotos und Videos von den Teilnehmer:innen.
Für die kommende Critical Mass wurde bei der Stadt keine Bewilligung eingeholt. Während die Beschwerdeführer fordern, die unbewilligte Demonstration «im Keim zu ersticken», schätzt eine Juristin die polizeiliche Auflösung als «unverhältnismässig» ein.
Zürich ist keine Velostadt. Fehlende Infrastruktur, unklare Signalisation und mangelnde Kenntnisse halten viele vom Fahrradfahren ab. Hier kommt der Tsüri-Guide, damit du selbstsicher in der Stadt unterwegs bist – auf dem Velo natürlich.