In der Netflix-Serie «Unorthodox» wird eine jüdische Frau porträtiert, die aus der ultraorthodoxen Gemeinschaft austritt. Die Serie basiert auf der Geschichte von Deborah Feldmann. Der Zürcher Samuel Friedman wuchs ebenfalls ultraorthodox auf und rebellierte in seinen Jugendjahren gegen die Gemeinschaft. Mit Tsüri.ch spricht er über seinen Weg und was die Serie von der Realität unterscheidet.
Das Heiratsalter in der Schweiz steigt seit Jahren. Doch die Anzahl der Kinderehen ebenfalls. Im Interview erklärt Anu Sivaganesan, Juristin bei der Fachstelle für Zwangsheirat woran das liegt. Sie wird täglich mit Mädchen konfrontiert, die als Kinder verheiratet wurden und dieses folgenschwere «Ja» nun bereuen.
Wir haben die Organisatorin des Tibet Film Festivals, Tenzin Losinger, im Kosmos getroffen, wo das Festival vom 12. bis 14. September bereits zum zehnten Mal stattfindet. Im Interview erklärt die gebürtige Tibeterin, wie sie von Zürich aus tibetische Filme findet und welchen Risiken sich die Filmschaffenden aussetzen.
Paul Stutz bezeichnet sich heute als «glücklich verheiratet». Dass dies einmal möglich sein würde, glaubte er lange nicht. Als sogenannter Incel – Involuntary Celibate – lebte er viele Jahre als unfreiwilliger Single. Redaktorin Lydia hat sich mit ihm getroffen, um mit ihm über seinen Alltag und seine Geschichte zu sprechen.
Jeden Mittwoch malt Shima Sheikholeslami mit den Kindern der Notunterkunft in Adliswil. In diesen Stunden können die Kinder vergessen, dass sie hier eigentlich gar nicht erwünscht sind und jeden Moment weggebracht werden könnten.
In den Notunterkünften in Zürich leben Hunderte abgewiesene Asylsuchende auf engstem Raum. Die Petition «Unterkünfte ohne Not» fordert eine Verbesserung der Notunterkünfte. Mitinitiantin Hanna Gerig im Interview.
Essen, Fressen, Würgen: Nach der Magersucht rutschte Tina in die Bulimie. Erst als sie sich selbst in die Klinik einlieferte, lernte sie das Loch in ihrem Innern anders als mit Essen zu füllen.
Mit 12 Jahren begann Anja abzunehmen. Die Komplimente trieben sie weiter an, auch als sie bereits weit unter dem Normalgewicht war. Erst nach drei Klinikaufenthalten und einer Drogenüberdosis begann sie, strukturiert zu essen.
Täglich sitzen ihr Jungen und Mädchen gegenüber, die aufgehört haben zu essen. Im Interview erklärt Dr. Dagmar Pauli, Chefärztin Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Zürich (KJPP), wann ein Essverhalten krankhaft wird und wie Angehörige helfen können.
Die einen tun es zu oft, die anderen zu wenig, jede*r hat eine Meinung dazu und keine ist allgemeingültig: Es geht um Essen. In den kommenden Tagen erzählen drei Frauen, wie sie mit ihrer Essstörung umgingen. Jetzt täglich auf Tsüri.ch.