13 Fakten über die Zürcher Kreativwirtschaft

Damit du bei der nächsten Vernissage nicht nur rumstehst, dumm aus der Vetements-Wäsche guckst und umsonst Käse futterst, haben wir für dich die 13 wichtigsten, spannendsten und überraschendsten Fakten über die Zürcher Kreativwirtschaft gesammelt:

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1. It's the economy, stupid!

«Kreativwirtschaft» ist out, seit ein paar Jahren spricht man von Creative Economy.

2. Nicht mehr nur Pippilotti Rist

Der Begriff Creative Economy fasst den Sektor der Kreativen breiter und enthält Gruppen von Erwerbstätigen:

  1. Non-specialists: Erwerbstätige, die in einer «kreativen Branche» einem «nicht-kreativen Beruf» nachgehen, zum Beispiel der/die Buchalter*in der Roten Fabrik.
  2. Specialists: Erwerbstätige, die in einer «kreativen Branche» einen sogenannten «kreativen Beruf» ausüben. Hier wären jetzt die Pippilotti oder der Fai Baba oder die Tsüri-Redaktor*innen gemeint.
  3. Embedded: Erwerbstätige, die einen «kreativen Beruf» in einer Branche ausserhalb der Creative Industries haben; z.B. die Inhouse-Grafikdesigner*in bei der Generali Versicherung.

3. Jetzt mitmachen

Die Creative Economies wachsen schneller als jeder andere Wirtschaftszweig und beschäftigen schon jede*n 10. Erwerbstätige*n in der Schweiz.

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4. Die sind alle bei dir um die Ecke!

Nach «alter» Rechnung, sprich ohne die Erweiterung um die Non-Specialist Gruppe nach dem Modell Creative Economy, beherbergt der Kanton Zürich fast einen Drittel aller Schweizer Kreativen.

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5. In deiner Stadt!

Rund 44'000 Kreative arbeiten in Zürich. Vierundvierzigtausend. So viele Einwohner*innen hat der ganze Kreis 3! (Ok, also noch zustätzliche 5 Tausend, dann könnten sie Wiedikon bevölkern. Die 5 Tausend kommen bestimmt, wenn's mit der Creative Economy so weiter geht).

6. Die Meisten bauen was

Ob virtuell oder in real life, Tausende sind fleissig am Bauen. Die meisten Kreativen in Zürich sind in der Software- / und Games-Industrie oder im Architekturmarkt tätig (wohl ein Grund für die vielen Bauprojekte).

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7. Filmlimache

Gesamthaft schafft die Schweizer Filmszene einen jährlichen Umsatz von 2,8 Mrd. Stutz. Dafür sind zum grossen Teil Zürcher Filmschaffende schuld. Ganze 3'585 von ihnen sammeln sich im Kanton Zürich. Ihre Büros sind hier:

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8. Filmliluege

In Zürich könnten 12'000 Leute gleichzeitig im Kino einen Film luegen. So viele Sitzplätze soll es in Zürich's Kinos geben, nachdem im Kulturhaus Kosmos an der Europaallee im September 2017 fertig gebaut ist – jetzt sind es noch knapp 800 weniger (Quelle: creativeeconomies.com).

Das wär doch was für das Guiness Buch der Rekorde mit den Tsüri-Leser*innen?

9. Selbst und ständig

96% der Kreativwirtschaft Schweiz sind Micro-Betriebe, sie beschäftigen bis zu 10 Vollzeitpensen. Drei Viertel bestehen lediglich aus einer oder zwei Personen. Die meisten Kreativen arbeiten also alleine oder in klitzekleinen Buden. Alleine Radiomachen geht aber natürlich nur schwer, wegen dem ganzen Aufwand und Equipment. Daher ist der längste schwarze Balken (Betriebsgrösse 250+) in der nachfolgenden Abbildung beim Rundfunkmarkt, also SRF und Zürisee und Roger's Radio 1 und dergleichen. Ausser du bist Chrigi G. aus Z. und machst das alles irgendwie digital und irgendwie im Alleingang und irgendwie besser.

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10. Anheuern

Die kreativen Köpfe nutzen die schöne neue Welt des Internets für Aufträge aus der ganzen Welt. 3'133 Accounts auf Upwork.com, einer Freelance-Plattform, sind von Schweizer Kreativen (Stand Mai 2017). Auch hier wird die Technikaffinität der hiesigen Kreativen deutlich, 52 Prozent machen was mit Code.

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11. Studieren

Die ZHdK pumpt regelmässig neue crazy Köpfe raus. Die Kunsthochschule auf dem Toni-Areal ist ein wahres Dorf der Inspiration:

  • 2'710 Studierende (inkl. Weiterbildung)
  • 398 Dozierende (Vollzeitäquivalente inkl. Mittelbau)
  • 280 Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente)

Das ergibt total 3'388 Menschen, die Kunst und Kreatives lernen, lehren, schaffen und kuratieren und somit ist Zürich die Stadt mit der grössten Kunsthochschule der Schweiz. Kann schon mal vorkommen, dass der Zuck da auftaucht:

<blockquote class="embedly-card"><h4><a href="https://www.instagram.com/p/BTEU2WuF_me/?taken-at=2186036">Special guest @zuck ist auch dabei! Morgen, 20. April ab 16 Uhr in der Galerie 2 (5.K09) im Toni . #zhdk #toniareal #event #markzuckerberg #facebook #instagram #socialmedia #snapchat #happening</a></h4><p>13 Likes, 1 Comments - Social Suicide (@gosocialsuicide) on Instagram: "Special guest @zuck ist auch dabei! Morgen, 20. April ab 16 Uhr in der Galerie 2 (5.K09) im Toni ...."</p></blockquote> <script async src="//cdn.embedly.com/widgets/platform.js" charset="UTF-8"></script>

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12. Areale in den Kunstkreisen

Brachliegende Industrieareale, Kollektive, Cluster und bezahlbare Mieten zogen die Kreativen und Künstler*innen in die südwestliche Peripherie der Stadt. Die Creative Economy ist grösstenteils in den Kreisen 3, 4, 5 und 9 vertreten.

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13. Exodus

In den frühen 2010er Jahren wanderte ein Teil der Kreativen vom Kreis 4 in den Kreis 3 ab, da der Standort durch vermehrte Investitionen im Liegenschaftsmarkt teuerer wurde.

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