Die Verkehrswende-Initiative will die Stadt möglichst autofrei gestalten, der Stadtrat begrüsst die Idee. Der ETH-Professor Kay Axhausen vom Institut für Verkehrsplanung schätzt ein, ob die Ideen umsetzbar sind.
Die Themen Wohnen, Verkehr und Lebensunterhaltungskosten sorgen die Stadt, ebenso wie Fragen zu Sicherheit und Klimawandel. In dieser Serie zeigen wir, wie die einzelnen Parteien diese Probleme in den Griff kriegen wollen. Teil 2: die Verkehrssituation.
Endlose Glasfronten, graue Fassaden: Viele Neubauten in Zürich seien für Menschen zu Fuss oder auf dem Velo eine Zumutung, findet unser Kolumnist Thomas Hug-Di Lena. Dabei ende die Verkehrswende nicht am Strassenrand.
Die erste Velovorzugsroute Zürichs sollte ein Vorzeigeprojekt sein. Heute ist sie ein Schleichweg für Autos und ein Risiko für Velofahrende. Statt auf Sofortmassnahmen setzt die Stadt auf diese vier Schritte.
Neue Linien, neue Nummern, neue Takte: Der VBZ-Fahrplanwechsel hat Zürichs ÖV neu geordnet. Während sich Fahrgäst:innen umorientieren, müssen Chauffeur:innen unter Zeitdruck funktionieren. Heinz Schulthess, Präsident des Personalverbands Transfair – VBZ Züri-Linie, im Interview.
Die Adventszeit sorgt oft für Stress im Zürcher Strassenverkehr. Unser Kolumnist Thomas Hug-Di Lena plädiert deshalb auf mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Denn für die Verkehrswende brauche es neben besseren Velowegen und einem guten ÖV-Netz auch einen Wandel der Verkehrskultur.
Obwohl die CO₂-Emissionen auf Stadtgebiet im letzten Jahr reduziert werden konnten, rückt das Klimaziel Netto-Null bis 2040 in weite Ferne. Schuld daran ist insbesondere die Flugfreude der Bevölkerung, wie ein neuer Bericht des Zürcher Stadtrats zeigt.
Ab dem 14. Dezember fahren viele Tramlinien auf neuen Strecken, einige wechseln unterwegs ihre Nummern, temporär werden die Linien 50 und 51 eingeführt. Das Wichtigste zum Fahrplanwechsel auf einen Blick.
In Zürich sollen Gewerbefahrzeuge künftig auf den Trottoirs parkieren dürfen. Mehrere Verbände legten Einspruch ein und blockieren so die Umsetzung der neuen Regel. Pascal Regli, Präsident von Fussverkehr Schweiz, erklärt wieso.
Der Schlafbus Twiliner soll Reisende über Nacht von Zürich nach Barcelona oder Amsterdam bringen – flachliegend und mit Kissen. Wir haben das neue Angebot ausprobiert. Bis zum Limmattalerkreuz.
In den letzten Monaten kam es in Zürich erneut zu mehreren schweren Tramunfällen. Jetzt hat die Stadt eine neue Kampagne für mehr Sicherheit im Strassenraum lanciert. Dabei stehen primär die schwächsten Verkehrsteilnehmenden im Fokus.
Um die Situation für Menschen zu Fuss und auf dem Velo zu verbessern, plant die Stadt an der Rosengartenstrasse zwei Fussgängerstreifen mit Ampelsystemen. Der Verkehrsexperte Kevin Riehl von der ETH Zürich bezeichnet die Massnahme im Interview als «Tropfen auf den heissen Stein».
Im Zentrum von Zürich-Affoltern fehlen sichere Fussgänger:innenwege und Velospuren. Nun fordert eine neue Interessensgemeinschaft rasch umsetzbare Massnahmen, die das Quartier schon heute lebenswerter machen sollen.
Am 30. November entscheidet die kantonale Stimmbevölkerung über die Mobilitätsinitiative – und damit über die Frage, ob Gemeinden weiterhin selbstständig Tempo 30 einführen dürfen. Warum der Verkehrsforscher Thomas Hug-Di Lena dabei auf die Vernunft der Frauen hofft, erklärt er in seiner neuesten Kolumne.
Tempo 50 auf Hauptstrassen, Tempo 30 nur ausnahmsweise – das will die Mobilitätsinitiative. Brisant: Fast alle Personen aus dem Komitee wohnen selbst in ruhigen Quartieren. Für sich Ruhe, für andere Verkehr?
Knapp einen Monat vor der Abstimmung über die Mobilitätsinitiative führt die Stadt Zürich Tempo 30 rund um den Hauptbahnhof ein. Verkehrsplaner Thomas Hug-Di Lena erklärt, warum die Massnahme überraschend, aber sinnvoll ist und welche Auswirkungen sie auf den Verkehr hat.
Ab 2034 soll die Franca-Magnani-Brücke die Kreise 4 und 5 verbinden. Damit die millionenschwere Verbindung nicht zum Reinfall für Velofahrende und Fussgänger:innen wird, empfiehlt unser Kolumnist Thomas Hug-Di Lena, aus früheren Projekten zu lernen.
Das ETH-Gutachten «Verkehr 2045» im Auftrag des Bundes setzt neue Prioritäten – auch für die Verkehrsplanung in Zürich. Im Interview erklärt Verkehrsplaner Thomas Hug-Di Lena, welche Folgen es auf die städtische Veloinfrastruktur hat und warum der zurückgestellte Ausbau des Bahnhofs Hardbrücke eine verpasste Chance ist.
Volle Busse, lange Wartezeiten, etliche Baustellen: Affoltern wächst und die Infrastruktur hinkt hinterher. Das geplante Tramprojekt soll Entlastung bringen. Doch während Pendler:innen hoffen, fürchten Anwohner:innen Einschränkungen.
Parkplätze werden teurer, der öffentliche Verkehr billiger – so haben die Stadtzürcher:innen am Sonntag entschieden. Damit die Infrastruktur nicht kollabiert, muss nun zünftig ausgebaut werden. Ein Kommentar.
Die Abstimmung zur Blauen Zone will das Parken in Zürich teurer machen. Eine Analyse von Quadratmeterpreisen zeigt: Im Vergleich zu Wohn- und Gewerbeflächen ist das Parken in Zürich heute günstig.
Seit einer Woche helfen Schulwegbegleiter:innen Kinder beim Überqueren des Escher-Wyss-Platzes. Aus Sicht der SP Kreis 5 löst das die Probleme nicht, sie fordert eine Umstrukturierung des Verkehrs.
Seit 2023 gilt auf einem Abschnitt der Langstrasse für Autos ein Fahrverbot. Nur: Konsequent durchgesetzt wird es bis heute nicht. Unser Kolumnist Thomas Hug-Di Lena über das verkehrsplanerische Drama im Kreis 4.
Seit sieben Jahren rollen die PubliBikes durch Zürich. Der jüngste Relaunch sollte endlich alle Probleme lösen – doch es bleiben viele Baustellen. Unser Kolumnist Thomas Hug wirft einen Blick auf ein System im «sympathischen Chaos».
125’000 Stadtzürcher:innen sind von übermässigem Strassenlärm betroffen. Die Stadt setzt beim Lärmschutz auf Tempo 30. Doch die kantonale Mobilitäts-Initiative könnte zum Stolperstein werden.