Am vergangenen Samstag fand der Urban Farming Day zum dritten Mal im Rahmen des Food Zurich Festivals statt. Unterschiedliche Landwirtschaftsprojekte in der Stadt Zürich öffneten ihre Tore für die Stadtbewohner:innen und führten diese durch ihre Felder und Betriebe.
Am Urban Farming Day öffnen Gärten, Bauernhöfe, Rebberge und andere Landwirtschaftsprojekte ihre Tore für dich. Entdecke Zürcher Stadtlandwirtschaft mit Tsüri.ch, dem Ernährungsforum Zürich und Food Zurich.
Am 01. Oktober hast du die Gelegenheit einige Facetten der Zürcher Landwirtschaft kennenzulernen. In verschiedenen Führungen kannst du mit uns aufs Acker, um die Landwirtschaftsprojekte auf Zürcher Stadtgebiet zu erkunden.
Tsüri.ch hat einen eigenen Podcast, in dem die Themen der Fokusmonate jeweils vertieft werden. Im Rahmen des Fokusmonats Stadt-Landwirtschaft, dreht sich die dritte Folge um genossenschaftliche Landwirtschaft.
In unserem Ernährungssystem sind Wertschöpfungsketten häufig undurchschaubar. An der Podiumsdiskussion zur Frage «Wer verdient an unserem Essen?» diskutierten Landwirt:innen und Händler darüber, wer mit welchem Ziel handelt und was wir verbessern können.
Die starke Marktmacht der Schweizer Detailhändler ist problematisch – und zwar für landwirtschaftliche Betriebe genauso wie für Konsument:innen. Eine Alternative ist der Direkteinkauf bei den Produzierenden, zum Beispiel auf einem der Zürcher Wochenmärkte. Doch ist auf dem Markt wirklich alles selber produziert? Und ist das nicht teurer als im Laden einzukaufen? Gastronomin und Food-Liebhaberin Laura Schälchli weiss Antworten.
Wie die Stadt selbst, verändern sich auch die Hobbys ihrer Einwohner:innen. So erfindet die Stadtbevölkerung auch das Gärtnern neu für sich. Der Kleingarten verwandelt sich dabei jedoch zunehmend in ein Statement. Ein Essay.
Am letzten Samstag organisierte Tsüri.ch gemeinsam mit dem Ernährungsforum Zürich den Urban Farming Day. Die Betreiber:innen verschiedener Landwirtschafts- und Gartenprojekte führten durch ihre Felder, Gärten und Betriebe. Dabei konnten die Besucher:innen an diversen Workshops zu Themen wie Vertical Farming oder Fermentieren teilnehmen.
27’000 Masthühner in einem Betrieb. Eine A4-Seite Platz für jedes Tier. Nach 35 Tagen werden die Tiere geschlachtet, ohne jemals den freien Himmel erblickt zu haben. Oft wird behauptet, es gäbe keine Massentierhaltung in der Schweiz. Die Realität ist eine andere. Wir brauchen einen Systemwechsel, hin zu einer klimaverträglichen Landwirtschaft, weg von grösstmöglicher Profitorientierung auf Kosten von Tier, Mensch und Umwelt.
Inmitten der Stadt Zürich wird geschlachtet – noch. Die Mietverträge mit den Schlachtbetrieben Zürich laufen spätestens im Jahr 2029 aus. Die Direktorin der Stadtentwicklung Zürich spricht darüber, was ein Schlachtbetrieb für die hiesige Landwirtschaft bedeutet und wie er sich neu positionieren muss, damit er auch in Zukunft eine Chance hat.
Im Norden Zürichs hat sich mit Meh als Gmües ein solidarischer Landwirtschaftsbetrieb in einer alten Gärtnerei gegründet. Hier bauen Städter:innen ihr eigenes Gemüse an. Manche kommen, weil sie zuhause keinen eigenen Garten haben, manche weil sie neue Leute kennenlernen wollen. Und andere, weil sie unser Ernährungssystem umkrempeln wollen.
Am vergangenen Freitag fand das erste Foodsave-Bankett in Zürich statt. Während dem urbanen Erntedankfest auf dem Bürkliplatz zauberten renommierte Köch:innen aus übrig gebliebenem Essen ein Menü, das sich sehen lassen konnte.
Das brasilianische Feuchtgebiet wird zunehmend für die intensive Landwirtschaft genutzt. Auch Schweizer Unternehmen und Banken verdienen damit Geld. Es ist Zeit, dass damit Schluss ist.
Am Urban Farming Day öffnen Gärten, Bauernhöfe, Rebberge und andere Landwirtschaftsprojekte ihre Tore für dich. Entdecke Zürcher Stadtlandwirtschaft mit Tsüri.ch, dem Ernährungsforum Zürich und Food Zurich.
Wie sieht die Zukunft der Agrarpolitik aus? Was sollte sich an der staatlichen Unterstützung der Landwirtschaft ändern und wie können wir als Konsument:innen zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen? Über diese und weitere Fragen diskutieren vier Expert:innen während des Podiums «Wie weiter mit der Agrarpolitik?» auf dem Quartierhof Wynegg.
Die Umweltbelastung durch Foodwaste ist gross, doch die Wahl der Konsument:innen ist entscheidend für eine Veränderung. Deshalb veranstaltet die Stadt Zürich am 17. September das erste Foodsave-Bankett.
Das Thema nachhaltige Ernährung geht uns alle etwas an und hört nicht bei Modewörtern wie «saisonal» und «regional» auf. An der gestrigen Pitch-Night zum Auftakt des aktuellen Fokusmonats waren deshalb sieben Expert:innen zu Gast, die ihre Standpunkte zum Thema Stadtlandwirtschaft ausgeführt haben.
Die Schweizer Landwirtschaft steht seit Jahren immer wieder in der Kritik, wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Dennoch lehnte die stimmberechtigte Bevölkerung im Juni dieses Jahres gleich zwei Initiativen ab, die Veränderungen gebracht hätten. Die Gründe für dieses Ergebnis liegen im Verhältnis zwischen Bevölkerung und Landwirtschaft.
Unsere Ernährung hat grossen Einfluss auf die Umwelt. Doch welche Nahrungsmittel haben den grössten, welche den kleinsten CO2-Fussabdruck? Auf der Suche nach Antworten kam ich zu Eaternity, eine Schweizer Organisation, die sich auf die Berechnung von Umweltbilanzen spezialisiert hat. In Kooperation mit Greenpeace Schweiz veröffentlichen diese jetzt ein CO2 Lebensmittel Poster, das die klimafreundliche Ernährung kinderleicht machen soll.
Am Donnerstag, 09. September, starten wir unseren Fokusmonat «Stadt-Landwirtschaft» mit der Pitch-Night im Kosmos: 7 spannende Redner:innen stehen auf der Bühne und bringen dir das Thema Stadt-Landwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven näher. Hier liest du, warum du den Anlass auf keinen Fall verpassen solltest.
Die Giftstoffe wirken in unserem Körper wie Hormone und sind zum Beispiel für ungeborene Kinder schädlich. Warum es also falsch war, die Volksinitiative abzulehnen, erklärt Dr.med. Jérôme Tschudi.
Für unseren Fokusmonat «Stadt-Landwirtschaft» im September haben wir vorab vier städtische Bauernhöfe besucht. Einer davon ist der Riedenholzhof in Seebach. Weshalb dort Wasserbüffel anstelle von normalen Milchkühen grasen und wie es ist, an einem Ort Landwirtschaft zu betreiben, von wo aus man das Wachstum der Stadt beobachten kann.